Themes around Gender and Space: Feministische Politische Ökologie

Abstract:

In welcher Weise sind Gesellschaftsverhältnisse relevant für die Entstehung, das Verständnis und die Bearbeitung von Umweltproblemen? Die Politische Ökologie nimmt zur Beantwortung dieser Frage eine herrschaftskritische Perspektive ein und warnt vor monokausalen Erklärungsansätzen. Die feministische politische Ökologie konzentriert sich dabei auf patriarchale Strukturen der Ressourcenkontrolle, Umweltverantwortung und Wissensproduktion und untersucht insbesondere geschlechtsspezifische Produktions- und Konsumptionsverhältnisse. Wichtige Impulse kommen von Kämpfen um Geschlechter- und Umweltgerechtigkeit.

Der Diskussionsblock vermittelt zentrale erkenntnistheoretische Zugänge der feministischen politischen Ökologie (von historischem Materialismus bis Neuem Materialismus) am Beispiel von Landnutzungskonflikten.

Lektürevorschlag

Elmhirst, Rebecca (2015): Feminist Political Ecology. In: Perreault, Tom / Bridge, Gavin / McCarthy, James (eds.): The Routledge Handbook of Political Ecology. S. 519-530.

Ergänzend: Widmer, Linda (2012): Entwicklungslinien der Feministischen Politischen Ökologie. Forschungsberichte Kulturgeographie, Geographisches Institut der Universität Bern.

Kontakt:

Dr. Sybille Bauriedl
Europa-Universität Flensburg
Abteilung Geographie
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg
bauriedl@uni-flensburg.de
0172-676 43 30