Feministische Methodologien und Methoden: Aushandlungsprozesse in Entwicklungskontexten

Aushandlungsprozesse in Entwicklungskontexten

Aushandlungsprozesse im Arbeits- und Forschungsfeld der Entwicklungs- und Internationalen Zusammenarbeit begleiten unterschiedliche aufeinandertreffende Stakeholder permanent. Um diese Prozesse für alle Beteiligten zielführend, sinnstiftend und kooperativ zu gestalten, ist es wichtig Methoden zu kennen und nutzen, die es möglich machen, die Komplexität von Aushandlungsprozessen unterschiedlicher Stakeholder zusammenzubringen.

In diesem Workshop werden wir an Hand eines Beispiels einen Aushandlungsprozess gemeinsam gestalten, um ein Gespür und eine Sensibilität für die Schwierigkeit zu entwickeln und Methoden kennen zu lernen, um kooperative Aushandlungen durchzuführen. Insbesondere werden wir verschiedene „gender framings“ kennenlernen.

Inhalt:

Nachstellen/Rollenspiel eines Aushandlungsprozesses um ein Wasserprojekt mit Bauernkollektiven in Nepal (Donor, Nat/Int NGO, Community, Researchers)

Ziel:

Selbsterfahrung der Komplexität und Schwierigkeit von kooperativen Aushandlungsprozessen; Kennlernen von Methoden im Sinne des ‚Art of Hosting‘

Text:

Mosse, David (2005): Cultivating Development. An Ethnography of Aid Policy and Practice. Chapter 4: The Goddess and the PRA: Local Knowledge and Planning. 75-102.