Emotionen & Affekte

Elisabeth Militz und Sarah Klosterkamp

In den letzten Jahren beschäftigen sich auch Geograph*innen vermehrt damit, wie sich flüchtlinge, körperliche, gefühlte und kaum artikulierbare Wirkungsweisen von Affekten und Emotionen erforschen lassen bzw. auf welche Art und Weisen sie – unvermeidlich – Teil geographischer Wissensproduktionen sind. Im Workshop “Emotionen und Affekte” werden wir uns entlang der Lektüre von Deborah Thien und Sara Ahmed erarbeiten, warum Affekte und Emotionen relevante Konzepte der feministisch-geographischen Forschung sind, wie wir Affekte und Emotionen theoretisch-konzeptionell fassen können und welche Möglichkeiten und Herausforderungen ein Fokus aus Affekte und Emotionen für unsere Forschungspraxis bieten.

Vorbereitungstexte:
Ahmed, S. (2015). Cultural Politics of Emotion. New York: Routledge (Chapter „Afterword“, S.204-233)
Thien, D. (2005). After or beyond feeling? A consideration of affect and emotion in geography. Area, 37(4), 450–456.

Mit den Teilnehmer*innen unseres Workshops würden wir gerne das Afterword aus Ahmed, Sara (2014): Cultural Politics of Emotion. Edinburgh University Press lesen sowie Deborah Thiens AREA Artikel von 2005 mit dem Titel „After or beyond feeling? A consideration of affect and emotion in geography“.